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2. Dezember 2010 Bezirk Harburg

Harburger LINKE für Starterschulen

Harburgs LINKE unterstützt alle Schulen in Harburg und Süderelbe, die einen Antrag auf einen Schulversuch gestellt haben und fordert die CDU auf, für eine verlässliche und nachhaltige Schulentwicklung zu sorgen.

Es ist nicht verwunderlich, dass es südlich der Elbe in Hamburg so viele Schulen gibt, die sich schon seit vielen Jahren um eine kindgerechte und moderne Pädagogik bemühen, mit dem Ziel, jedem Kind gerecht zu werden und es bestmöglich zu fördern. Sie liegen nämlich überwiegend in „sozial benachteiligten“ Gebieten. Diese Schulen lamentieren nicht ob dieser besonderen Herausforderung, sondern sie haben sie offensiv angenommen und ihr Schulprogramm auf „ihre“ Kinder ausgerichtet. Da kam ihnen mit der schwarz-grünen Koalition die Idee des längeren gemeinsamen Lernens gerade recht. Das erklärt, warum sich eine so hohe Zahl von Grundschulen als sogenannte Starterschulen gemeldet haben. Mit dem Scheitern der 6-jährigen Primarschule ist die flächendeckende und verbindliche Einführung des längeren gemeinsamen Lernens zwar gestoppt worden, aber nicht die innere pädagogische Entwicklung der Schulen. Darum haben sich nun fünf Schulen in Harburg und Süderelbe mit der Rückendeckung ihrer Gremien dazu entschlossen, einen Schulversuch anzumelden, um ihr Schulkonzept im Sinne der ihnen anvertrauten Kinder weiter führen zu können.

„Die Schulen, die schon lange integrativ arbeiten, d.h. alle Kinder die zu ihnen kommen annehmen und individuell fördern, brauchen jetzt auf ihrem Weg Sicherheit und Verlässlichkeit,“ fordert Sabine Boeddinghaus, Bezirkssprecherin der Harburger LINKEN. „Dabei geht es nicht darum, die Primarschule durch die Hintertür einführen zu wollen, sondern den Schulen, die es wünschen, ein auf ihre Kinder zugeschnittenes pädagogisches Unterrichtskonzept zu gewährleisten.“ „DIE LINKE ist die einzige Partei mit einem klaren Schulkonzept, sie tritt für längeres gemeinsames Lernen von Klasse 0 -10 ein und unterstützt alle Schulen, die sich auf diesen Weg begeben möchten,“ ergänzt Klaus Lübberstedt, Bezirksabgeordneter der LINKEN.